Neanderthal Museum
Talstr. 300
D-40822 Mettmann

Kleve Marketing
Fon +49(0)2821-895090
info@strasse-der-
gartenkunst.de


Nov.-Feb. 10-16 Uhr
März-Okt. 10-17 Uhr
geschlossen: montags, 24./25. und 31.12.
Eintrittspflichtig

www.neanderthal.de

Map24

Das Neanderthal Museum wurde 1996 in der Nähe der Fundstelle des Neandertalers errichtet. Die einst wildromantische Schlucht und die Höhle Feldhofer Grotte, in der Steinbrucharbeiter das Skelett entdeckten, wurde durch den Kalkabbau völlig zerstört. Heute ist die Fundstelle als Ort des Erinnerns landschaftsarchitektonisch gestaltet. Ein ebenfalls gestalteter Weg führt vom Museum zur Fundstelle.

Eine gartenkünstlerische Annäherung an die ehemalige Topographie wurde erst durch archäologische Ausgrabungen in den Jahren 1997 und 2000 möglich. In einem internationalen Wettbewerb für Landschaftsarchitekten, zu dem 50 Ateliers aus ganz Europa zugelassen wurden, erkannte die Jury im Jahr 2000 Cornelia Müller und Jan Wehberg, Lützow 7 den ersten Preis zu. Lützow 7 hat den Fundort des berühmtesten Deutschen als archäologischen Garten inszeniert. Visuelle Bausteine wie Steinkreuze, Zeitachse, Fluchtstangen und Liegen verbinden sich mit der Topographie des Ortes und berichten von der wechselvollen Talgeschichte. Zwei Botanika zeigen Sammelpflanzen des Eiszeitalters und rekonstruieren mit arktischen Arten eine eiszeitliche Pflanzengesellschaft der offenen Lößflächen und mit warmzeitlichen Pflanzen ein Gehölz der Jäger und Sammler in gemäßigteren Klimaphasen.

Alle Zeugnisse des Fundortes sind durch ein Audiosystem in eine große Erzählung der Tal- und Forschungsgeschichte eingebunden. Besucher können den Ort und sein Geheimnis - die Mehrzahl der Funde liegt noch in drei Metern Tiefe - mit allen Sinnen entdecken.