Das gartenkunsthistorische und das kulturtouristische Potenzial der Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas ist bereits hinreichend belegt. Andere Bundesländer, wie Sachsen-Anhalt mit den „Gartenträumen“, machen vor, dass Gartenkunst ein Thema ist, dessen touristisches Potenzial sich wirtschaftlich nutzen lässt.

Auch in Nordhrein-Westfalen gibt es bereits zahlreiche Angebote rund um das Thema „Gärten und Parks. So hat beispielsweise der ADAC das Thema „Gärten“ aufgegriffen und am 1. April 2004 den 5. ADAC Heimatwettbewerb unter dem Motto „Gärten in NRW“ gestartet. In der Begleitbroschüre, die bei allen ADAC-Geschäftsstellen erhältlich ist, sind 36 Anlagen vom Teutoburger Wald bis zum Niederrhein und vom nördlichen Münsterland bis nach Siegerland-Wittgenstein enthalten.

Das touristische Potenzial der Straße der Gartenkunst wird von den Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Tourismusorganisationen als hoch eingeschätzt. Die Gärten und Parks befinden sich in den Tourismusregionen Niederrhein, Düsseldorf, Köln, Region Bonn, Bergisches Land und Eifel und Region Aachen.